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Berlinerinnen werben für den Elb-Havel-Winkel

Berliner Wanderinnen werben im Internet für den Elb-Havel-Winkel. Die beiden Bloggerinnen Theresa Wißmann und Sina Schwarz sind am vergangenen Wochenende durch die Region zwischen Elbe und Havel gewandert und berichten darüber auf ihrem Blog „Milch und Moos – Vom Wandern und vom guten Essen“ (www.milchundmoos.de). „Die Wanderung war eine sehr erfolgreiche Aktion, um überregional auf die touristischen Potenziale sowie die Lebensqualität im nordöstlichen Sachsen-Anhalt aufmerksam zu machen“, sagte LEADER-Manager Björn Gäde. Die Lokale Aktionsgruppe „Elb-Havel-Winkel“ hatte zusammen mit der Tourismusmanagerin der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land, Jenny Freier, die Wanderung unterstützt.

Die beiden Bloggerinnen aus Berlin erkunden einmal im Monat zu Fuß eine Region im Umland der Hauptstadt und berichten darüber. Sie waren durch die #AltmarkBlogger, die im August durch den Landkreis Stendal reisten, auf den Norden von Sachsen-Anhalt aufmerksam geworden. „Der Elb-Havel-Winkel ist von Berlin aus genauso gut erreichbar wie etwa die Uckermark, der Spreewald oder andere Reiseregionen in Brandenburg“, sagte Gäde. Und er habe kulturell als auch landschaftlich sehr viel zu bieten. Das müsse in Zukunft noch viel stärker kommuniziert werden. Ein Mittel dafür seien Blogger, die die touristischen Ziele bereisen und darüber im Internet berichten. „Von der Nähe zur Hauptstadt können sowohl die zahlreichen und guten Angebote des sanften Tourismus im Elb-Havel-Winkel profitieren als auch die Region als Lebensort.“

Nach ihrer Wanderung waren auch die beiden Bloggerinnen von ihrem Reiseziel überzeugt. „Der Elb-Havel-Winkel scheint uns für Radfahrer und Wanderer ganz besonders reizvoll, weil hier Naturinteressierte auf ihre Kosten kommen, aber auch Besucher, die sich für historische Bauwerke interessieren“, sagte Theresa Wißmann. „Landschaftlich beeindruckte uns die Nähe zum Wasser - wir sind auf dem Elbdeich gelaufen und haben die Ausblicke dort sehr genossen. Havel und Elbe waren auf unserer Wanderung generell nie weit entfernt.“

Auch kulinarisch habe die Gegend etwas zu bieten, unter anderem in der Fischerstube in Warnau. Beeindruckt zeigten sich die Berlinerinnen auch von der erlebten Spannbreite zwischen Vergangenheit und Zukunft: „Während wir auf dem Sandauer Kirchturm erleben konnten, dass das Bewahren eine große Rolle spielt, zeigte der IP Garten eindrücklich, dass auch die Auseinandersetzung mit neuen Technologien zukunftsweisende Projekte hervorbringt.“

Wißmann und Schwarz besuchten während ihrer Wanderung außerdem Kamern und begaben sich auf die sagenhaften Spuren von Frau Harke – und sie erkundeten die Orte Garz, Sandau und Havelberg. Die Reiseberichte erscheinen auf dem Blog www.milchundmoos.de sowie auf Facebook www.facebook.com/milchundmoos und Instagram www.instagram.com/milchundmoos.